Holsten knallt am dollsten

25. Oktober, 16:00, Podiumsdiskussion, Haubachschule

*Podiumsdiskussion zur Zukunft des Holstenareals* Vier Mal wurde es weiterverkauft. Das größte Neubauvorhaben Hamburg-Altonas auf dem Gelände der ehemaligen Holsten-Brauerei droht endgültig zum Spielball von Investoreninteressen zu werden. Seit 2016 wandert das Areal in undurchsichtigen Verkäufen von einer Hand in die nächste. Dabei hat sich der Kaufpreis inzwischen mehr als verdoppelt. Für die geplanten Wohnungen und den umgebenden Stadtteil bedeutet dies explodierende Mieten, Preissteigerungen auf allen Ebenen und eine Gefährdung der gemeinwohlorientierten Einrichtungen.
Seit mehreren Jahren haben wir, mehrere Baugemeinschaften aus Altona, die Entwicklung um das Holstenareal verfolgt. Wir haben an diversen Bürger*innen-Beteiligungsverfahren und Veranstaltungen teilgenommen, uns geduldig Architekturpläne und Wettbewerbe angeschaut. Jetzt sagen wir: Es reicht! Unsere Geduld ist am Ende. Stadtentwicklung ist kein Monopoly-Spiel. Der Investorenpoker muss unterbunden werden. Den Willensbekundungen der Politiker müssen Taten folgen.
Am 25.Oktober laden wir deshalb zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion zur Zukunft des Holstenareals ein. Wir wollen Bewegung in die Sache bringen und den Interessen der Anwohner*innen Gehör verschaffen.

Es nehmen teil:

  • Christoph Twickel, Journalist für DIE ZEIT
  • Ein*e Vertreter*in der Baugemeinschaften der Neuen Mitte Altona (angefragt)
  • Katrin Brandt, Baubetreuerin, STATTBAU HAMBURG
  • Renée Tribble, Gast-Professorin für Stadtentwicklungsplanung, PlanBude, Vorstand fux eG
  • Gabi Dobusch, Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, SPD
  • Heike Sudmann, Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, Die Linke
  • Petra Barz (Moderation), dock europe e.V.

*Wir fordern:* Schluss mit dem Investorenpoker um das Holstenareal. Vorkaufsrecht der Stadt durchsetzen. Rekommunalisierung des Geländes. Die Instrumente dafür müssen geschaffen werden.
Reale Teilhabe an der Stadtentwicklung statt Scheinpartizipation. Orientierung an den Bedürfnissen der Bewohner*innen. Selbstbestimmte und kollektive Wohnformen für Baugemeinschaften. ?

Gewerbeflächen dürfen nicht auf die 20 Prozent des Baugeländes für Baugemeinschaften im Wohnungsbau angerechnet werden. *Sonntag, 25. Oktober, 16 Uhr, Aula der Theodor-Haubach-Schule* Veranstalter: Baugemeinschaften Haus of Commons, Lücke e.V., Wohnkollektiv Malwine